Ostprodukte sind noch immer von großer Bedeutung
Von 1949 bis 1990 war die Deutsche Demokratische Republik ein realsozialistischer Staat und hatte seit 1952 den Ruf eines sozialistischen Staates der Arbeiter und Bauern. Oft werden Bemerkungen hinsichtlich des damaligen Lebensstandards gemacht, die auf ein weniger schönes Leben schließen lassen.
Ostprodukte heute immer noch erhältlich
Doch das sind genau die Vorurteile, die der Großteil der ehemaligen DDR-Bürger schon immer versucht abzustreiten, denn wie man weiß, hatten sie ein schönes Leben. Einer von vielen Beweisen dafür sind die Ostprodukte, die noch heute erhältlich sind und vor vielen Jahren eine Art „Wiedergeburt“ erleben durften.
Ihnen ist sicher bekannt, dass es den Ostbürgern damals nicht möglich war, in den Westen zu reißen um Freunde und Verwandte zu besuchen. Auch wenn sich die Menschen an diesen Zustand mit Sicherheit erst einmal gewöhnen mussten, so waren sie überwiegend mit dem zufrieden, was ihnen zur Verfügung stand.
Die Ostprodukte waren so beliebt und teilweise einzigartig, dass es sie in der heutigen Zeit einfach wieder geben muss. Einige behaupten sogar, dass die Ostprodukte Kultstatus erreicht haben und es deswegen nicht verwunderlich ist, dass einige Artikel heute wesentlich teurer sind als damals. Hinzu kommt noch, dass sie nicht mehr in den Massen hergestellt werden wie zu DDR-Zeiten.
Es gibt viele Geschäfte, bei denen Sie die Waren erwerben können, besonders bekannt ist „Konsum“. Schon vor 30 Jahren konnten Sie in diesem Geschäft die Lebensmittel kaufen; in vielen Oststädten gibt es den Konsum immer noch. Süßigkeiten von „Zetti“, die Teesorten von „Sandmännchen“ oder auch die Suppenmuscheln von Riesa sind besonders bekannt. Trotz der größeren Auswahl an Produkten die es im Westen gab, waren die DDR-Bürger stets zufrieden.
Die 16 Millionen ehemaligen DDR-Bürger hatten nach der Wende dann auch die Möglichkeit, die westlichen Produkte zu probieren. Viele Ostprodukte wurden nach der Wiedervereinigung jedoch aus den Einkaufsregalen genommen; sehr zum Bedauern der Ostbürger, die jahrelang an diese Lebensmittel gewöhnt waren.
Viele warteten aber auch gespannt darauf, die Produkte aus dem Westen endlich probieren zu können. 1991 fand die Produktwende statt, seitdem sind die Ost-Marken wieder gefragt. Die Waren aus der ehemaligen DDR sollen von den Kunden natürlich wahrgenommen werden, weshalb es die Wappen und Aufschriften gibt.
Ostprodukte sind wieder gefragt
Besonders bekannt ist der noch heute existierende Konsum, bei dem Lebensmittel gekauft werden können. Ostprodukte wie Obladen, Rügen Fisch, Halloren Kugeln oder Bambina Schokolade sind noch immer im Konsum erhältlich. Nach wie vor sind die DDR-Produkte beliebt. Doch auch einige Bürger aus den alten Bundesländern sind auf den Geschmack der Ostprodukte gekommen.
Auch „Öko-Test“ wurde neugierig auf diese Lebensmittel und testete einige davon. Die Spreewald Gurken oder Sektprodukte wurden dabei genau untersucht. Öko-Test veröffentlichte die Ergebnisse und teilte mit, dass 6 Produkte mit „gut“ bewertet wurden und 15 sogar als „sehr gut“ bewertet wurden. Die Lebensmittel wurden unter anderem auf Fettschadstoffe, Schimmelpilze und auf Acrylamid geprüft.

